Facts & Figures
Höhe
- Von 2486 m ü.M. bis 3057 m ü.M.
Gebirge
- Albula-Alpen
Geographische Lage
- Koordinaten: 46º30'23" N, 9°47'14" E
- CH X / CH Y: 780250 / 153250)
Der Piz Nair liegt oberhalb von St. Moritz im (Ski-)Gebiet Corviglia Marguns. Mit 3057 m ü.M. ist er nach dem Corvatsch mit seinen 3303 Meter über Meer, der zweithöchste erschlossene Berg im Engadin, eines der grössten Skigebiete der Schweiz.
Geschichte
Trotz der hohen Lage war die Schneesicherheit der 16 verschiedenen Abfahrten im Corviglia Skigebiet, welche alle an Südhängen lagen, nicht gewährleistet. Dies vorallem in den Monaten März und April. Aus diesem Grunde haben sich die Gemeinde, der Kur- und Verkehrsverein und die Bergbahnen St. Moritz entschlossen, den Piz Nair mit einer Luftseilbahn zu erschliessen.
Diese Gremien waren jedoch hoch verschuldet. Aus diesem Grunde bekam der Hotelier Andrea Badrutt den Auftrag, gutbetuchte Gäste als mögliche Geldgeber zu suchen, was ihm auch gelungen ist. Der Auftrag, die Bahn zu bauen, erhielt die Thuner Firma Willy Habegger, als Architekt amtete das einheimische Architekturbüro A. Verdieri. Der Bau der Bahn verursachte schliesslich Kosten von 1,65 Mio Franken (inkl. eines einfachen Gipfelrestaurants), welche ausschliesslich von privater Seite getragen wurden.
| Der Piz Nair in Zahlen |
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Das Wahrzeichen des Piz Nair
Über Jahrzehnte war eine ganze Kolonie Steinböcke am Fuss des Piz Nair beheimatet, die das Salz von den Fundamenten bei der Stütze 2 „schleckten“. Danach hat man diese mit Salzsteinen angelockt. Im Laufe der Zeit ist die Steinbock-Kolonie jedoch weitergezogen.
Mit dieser Geschichte im Hintergrund hat die Zürcher Künstlerin, Rosmarie Grieder, die im Engadin eine zweite Heimat gefunden hat, 1956 einen so lebensgetreuen Steinbock modelliert, sodass der Financier Stavros Niarchos ihr den Auftrag gegeben hat, einen gleichen, aber entsprechend grösseren Steinbock für den Piz Nair herzustellen.
Der Steinbock "Guardiaun Grischun" ist das Wahrzeichen des Piz Nair und thront über St. Moritz. Er geniesst seit 1958 die wunderbare Aussicht über das Engadin.








